Verfasst von: Chris | 01/02/2010

Microsoft kritisiert iPad

Microsoft vergleicht Äpfel mit Birnen und kritisiert den iPad als ein in sich geschlossenes System; und sorgt sich zugleich um die Profite der App-Entwickler.

Glaubt man Brandon Watson, Chef von Microsofts Product Management in der Entwicklungsgruppe, so können Entwickler für Microsofts Plattform ohne Beschränkungen entwickeln, was sie wollen und dies auch noch für eine breite Auswahl an Geräten. Das iPad dagegen sei ein in sich abgeschlossenes System.

Hinzu komme, dass viele iPhone-Entwickler bislang noch keinen Profit gemacht hätten. Denn Apps für iPhone oder iPad zu entwickeln, sei teuer, da deren Betriebssystem Objective-C als Programmiersprache nutze, wohingegen die Microsoft .NET Plattform überall vorhanden sei. Dass Apple die Kontrolle über die Plattform ausübe, habe schon einige Entwickler befremdet, erklärt Brandon Watson. Microsoft sei viel offener als Apple.

Dabei übersieht der Microsoft-Angestellte allerdings, dass es sich beim iPad mitnichten um einen traditionellen PC handelt, sondern mehr um einen Apparat, mit dem sich verschiedenste Dienste in Anspruch nehmen lassen. Schließlich bastele niemand an seinem Fernseher herum, sondern schaltet ihn ein, um Fernsehsendungen zu konsumieren. Und die Apps für das iPad seien nichts anderes als derartige Dienste.

Ganz nebenbei erwähnt, viele App-Entwickler für das iPhone verdienen nicht schlecht an ihrer Arbeit, was sich mit dem Erfolg des iPads noch steigern wird.

Quelle: MacLife.de


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